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Case Management im Gesundheitswesen und in der Sozialen Arbeit

Case Management hat sich zu einem viel versprechenden Innovationsansatz im Sozial- und Gesundheitswesen entwickelt. Das Verfahren ist in vielen Bereichen einsetzbar und anschlussfähig an andere methodische Schritte. Allerdings können erst in der Verknüpfung der konkreten Handlungsebene mit der Organisationsstruktur und der (regionalen) Infrastruktur die Effekte von Case Management voll wirksam werden.

Im Juni 2005 wurde die Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) gegründet, deren Fachorgan die Zeitschrift Case Management (Hüthig-Verlag) ist. Kontaktinformation

Vorsitzender der DGCC:
Prof. Dr. Peter Löcherbach
eMail Prof. Dr. Löcherbach

 

Literatur zum Case Management

Grundlegende Literatur zum CM

  • Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (Hrsg.) (2015): Leitlinien – Rahmenempfehlungen, Standards und ethische Grundlagen. Heidelberg: MedHochZwei.

 

  • Ballew, J./Mink, G. (1986): Case management in the human serves. Springfield, Illinois: Thomas.
  • Brinkmann, V. (Hrsg.) (2010): Case Management. Organisationsentwicklung und Change Management in Gesundheits- und Sozialunternehmen. 2. Aufl., Wiesbaden: Gabler.
  • Case Management (1998) Themenheft. Socialmanagement 4/98.
  • Case Management (2004) Themenheft. Blätter der Wohlfahrtspflege – Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit, Jg. 151. Heft 2/2004.
  • Case Management (ab 2005) Fachzeitschrift. Zugleich Organ der DGCC, Schweizer Netzwerk Case Management, ÖDCC. Heidelberg: Medhochzwei.
  • Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management e.V. (Hrsg.) (2009): Rahmenempfehlungen zum Handlungskonzept Case Management. Heidelberg: Economica.
  • Ewers, M./Schaeffer, D. (Hrsg.) (2000) Case Management in Theorie und Praxis. Bern: Huber.
  • Kleve, H./Haye, B./Hampe-Grosser, A./Müller, M.(2003) Systemisches Case Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit mit Einzelnen und Familien – methodische Anregungen. Aachen: Kersting-IBS.
  • Löcherbach, P.
  •  (1998) Altes und Neues zum Case Management – Soziale Unterstützungsarbeit zwischen persönlicher Hilfe und Dienstleistungsservice. In Mrochen, Siegfried/ Berchtold Elisabeth, Hesse, Alexander (Hsrg.) Standortbestimmung sozialpädagogischer und sozialarbeiterische Methoden. S. 104-123. Weinheim: Beltz.
  •  (2003) Einsatz der Methode Case Management in Deutschland: Übersicht zur Praxis im Sozial- und Gesundheitswesen, in: Porz, F. (u.a.) (Hrsg.) Neue Wege in der Nachsorge und Palliativversorgung. Augsburg, betaInstitutsverlag, S. 20-33.
  • (2005) Innovation in und durch Case Management. In: Wendt, W.R. (Hrsg.): Innovation in der sozialen Praxis. Baden-Baden, Nomos-, S. 108-128.
  • (2011) Case Management. Grundlagen. In: Gesundheits- und Sozialmanagement – Leitbegriffe und Grundlagen modernen Managements. Hrsg. Hensen G/ Hensen P. Stuttgart: Kohlhammer, S. 153-174.
  • (2013) zus. mit Schu, M.: Zur Bedeutung von Case Management-Weiterbildungen. Ergebnisse einer Befragung der DGCC-Mitglieder. In Ehlers, C./Broer, W. (Hrsg.) Case Management in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden: Budrich, 218-225.
  • (2013) Die Varianz des Sorgens und Beratens im Case Management. In: Wendt, W.R: Beratung und Case Management. Heidelberg: Medhochzwei, S.  151-162.
  • (2014) Case Management-Ansätze. Perpektiven pflegerischer Versorgung. In Druck.
  • Löcherbach P./Klug, W./Remmel-Faßbender, R./Wendt, W.R. (Hrsg.) (2009) Case Management – Fall- und Systemsteuerung in Theorie und Praxis. 4. erw. Aufl., München: Reinhardt.
  • Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2004) initiativ in nrw. Case Management. Theorie und Praxis
  • Monzer, M. (2013): Case Management-Grundlagen (Case Management in der Praxis). Heidelberg: Medhochzwei.
  • Neuffer, M.
  • (1998) Fallarbeit in einer Hand. Case Management in Sozialen Diensten. Sozialmagazin, 7-8/98, S. 16-27.
  • (2009) Case Management. Soziale Arbeit mit Einzelnen und Familien. 4. Aufl. Weinheim: Juventa.
  • Raiff, N.R./Shore, B.K. (1997) Fortschritte im Case Management. Freiburg i.Br.: Lambertus.
  • Remmel-Faßbender, R./Löcherbach, P./Schmid, M. (Hrsg.) (2012) Case Management. Beratung und Steuerung im Case Management. Schriftenreihe der KH-Mainz, Bd. 6. St. Ottilien: Eos.
  • Reis, Claus (2003): Case Management. Theorie und Praxis. Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein- Westfalen (Hrsg.) Düsseldorf.
  • Riet, N. van/Wouters, H. (2002) Case Management: ein Lehr und Arbeitsbuch über die Organisation und Koordination von Leistungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Luzern: Interact.
  • Wendt, W. R.
  •  (1988) Case Management – Netzwerken im Einzelfall. Blätter der Wohlfahrtspflege 135, 11/88, S. 267-269.
  • (1992) Das Unterstützungsmanagement als Muster in der methodischen Neuorientierung von Sozialarbeit. Soziale Arbeit 2/92, S. 44-50.
  •  (1995) Unterstützung fallweise: Case Management in der Sozialarbeit. Freiburg i. Br.: Lambertus, 2. Aufl.
  • (1995) Hilfe nach Plan – Fortschritte im Verfahren: Case Management – Unterstützungsmanagement als angemessene Methode Sozialer Arbeit in der Bürgergesellschaft und Marktwirtschaft. Blätter der Wohlfahrtspflege 142, 5/95, S. 101-105.
  • (2010) Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen. Eine Einführung- Freiburg i.Br.: Lambertus, 5. aktualisierte Auflage
  •  (2012): Beratung und Case Management. Konzepte und Kompetenzen. Heidelberg: Medhochzwei.
  • Wendt, W.R. und Löcherbach, P. (Hrsg.)(2006) Case Management in der Entwicklung – Stand und Perspektiven in der Praxis. München, Economica.
  • Wendt, W.R. und Löcherbach, P. (Hrsg.) (2009) Standards und Fachlichkeit im Case Management. 2. Auflage Heidelberg: Medhochzwei.
  • Wißmann, Peter (2003) Case Management: Konzept, Praxis und Qualifizierungsbedarf. In: Management im Gesundheitswesen (MiG). Halbjahresschrift für Angewandtes Management im Gesundheitswesen. Heft 9/2003. Berlin: Evangelische Fachhochschule Berlin, 14-27.

 

CM-Literatur zu einzelnen Anwendungen

  • Arnold, J./Hermsen, Th./Löcherbach, P. (2011): Erfolgreiche Hilfeplanung im Jugendamt. Softwarebasiertes Case Management auf dem Prüfstand. St.Ottilien: EOS.
  • Bertelsmann-Stiftung u.a. (Hrsg.) (2002): Case Management – die Eingliederungshilfe für Klienten mit komplexen Hilfebedarf. In: Handbuch Beratung und Integration, S. 157 -180, Gütersloh: Eigendruck
  • Bostelaar, R./Pape, R. et al. (Hrsg.) (2008): Case Management im Krankenhaus – Das Kölner Modell in Theorie und Praxis. Hannover: Schlütersche.
  • Brader, D./ Faßmann, H./ Lewerenz, J./ Steger, R./ Wübbeke, Chr. (2005) „Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB)“. Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung einer Modellinitiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. Materialien aus dem Institut für empirische Soziologie, 1/2005. Nürnberg: Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
  • Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (2004) Empfehlungen des Deutschen Vereins zu Qualitätsstandards für das Fallmanagement. In: NDV, 84. JG, Heft 5/2004.
  • Ehlers, C./ Broer, W. (Hrsg.) (2013): Case Management in der Sozialen Arbeit. Leverkusen: Barbara Budrich.
  • Ehlers, C./Kollak,I. (2011): Care und Case Management in der Pflege. Berlin: Cornelsen.
  • Engel, H. & Engels, D. (2002): Entwicklung eines Instrumentariums zur integrierten Hilfeplanung (IHP) für Menschen mit Behinderungen und für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie zur Bildung von Gruppen mit vergleichbarem Hilfebedarf und zur Kalkulation von Maßnahmepauschalen. Abschlussbericht. Köln: Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik e.V. (ISG).
  • Faß, R. (2009): Helfen mit System. Systemsteuerung im Case Management. Marburg: Tectum.
  • Finkeldey, L./Thiesen, A. (Hrsg.) (2010): Case Management in der Jugendberufshilfe. Materialien für Theorie, Praxis und Studium der Sozialen Arbeit. Hildesheim: Olms.
  • Göckler, R. (2012): Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement. Betreuung und Vermittlung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II). Case Management in der Praxis. 4. Aufl. Regensburg: Walhalla.
  • Klug, W. (2003): Mit Konzept planen – effektiv helfen. Ökosoziales Case Management in der Gefährdetenhilfe. Freiburg i. Br.: Lambertus.
  • Krikula, W. (2010): Case Management und Haftentlassenenhilfe. Kann Case Management in die Haftentlassenenhilfe in Wien implementiert werden? Eine Modellstudie. Saarbrücken: Vdm.
  • Kruckenberg, P. u. a. (1998): Von institutions- zu personenzentrierten Hilfen in der psychiatrischen Versorgung. Band 1. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit, Band 116. Baden-Baden: Nomos.
  • Löcherbach, P. (2004): Assessment im Case Management und sozialpädagogische Diagnostik, in: Schrapper, Christian (Hrsg.) Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe. Anforderungen, Konzepte, Perspektiven. Weinheim: Juventa, S. 69-84.
  • Löcherbach, P./Mennemann, H./Hermsen, T. (Hrsg.)(2009) Case Management in der Jugendhilfe. München: Reinhardt
  • MASFG – Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2004): Handbuch zur Individuellen Hilfeplanung in Rheinland-Pfalz. Mainz: MASFG.
  • MASQT – Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2000) Modellprojekt „Sozialbüros“ Endbericht. Düsseldorf.
  • Mennemann, H./Ribbert-Elias, J./ Woltering, U. (2001) Innovation durch Zusammenarbeit. Das Ahlener System, in: Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (Hrsg.) Zehn Jahre BMG-Modellprogramm. Dokumentation der Fachtagung des ISO-Instituts 7. bis 9. Mai 2001 im Internationalen Jugendforum Bonn. Saarbrücken 2001, 243-267.
  • MWA – Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2004): Case Management. Theorie und Praxis. initiativ in nrw.
  • Müller, M./Ehlers, C. (Hrsg.) (2008): Case Management als Brücke. Uckerland: Schibri.
  • Oliva, H., Görgen, W., Schlanstedt, G., Schu, M. & Sommer, L. (2001) Case Management in der Drogen- und Suchtkrankenhilfe. Ergebnisse des Kooperationsmodells nachgehende Sozialarbeit – Modellbestandteil Case Management. Band 139 der Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit. Baden-Baden: Nomos.
  • Porz, P./Eberhardt. H. (2003) Case Management in der Kinder- und Jugendmedizin. Stuttgart: Thieme.
  • Reis, C./Hobusch, T./Kolbe, Ch. (2011): Fallmanagement im SGB II und SGB XII: Ein kritischer Leitfaden. Frankfurt a.M.: Fachhochschulverlag.
  • Remmel-Faßbender, R. (2005): Case Management – Chancen für eine Neuorientierung im Sozial- und Gesundheitswesen!? In: „Epilepsie bei Sozialarbeit 8“ (Beiträge und Materialien der 8. Fachtagung unter dem Thema „Arbeitsweisen der professionellen Sozialen Arbeit bei Epilepsien“. Ingrid Coban, Gisela Schüler (Hrsg.) Berlin: einfälle.
  • Sälzer, A.M. (2008): Psychiatrisches Case Management. Eine Form der psychiatrischen Versorgung für chronisch psychisch kranke Menschen durch personenzentrierte und koordinierte Versorgung. Saarbrücken: Vdm.
  • Schleuning, G./Welschehold, M. (2001): Modellprojekt Psychiatrisches Casemanagement . Band 133 der Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit. Baden-Baden: Nomos.
  • Schmid, M./Schu, M./Vogt, I. (2012): Motivational Case Management. Ein Manual für die Drogen- und Suchthilfe. Heidelberg: Medhochzwei.
  • Social invest consult (Hrsg.) (2002) Modellprojekt – Der Gerontopsychiatrische Verbund in Schwaben. Aufbau einer gerontopsychiatrischen Versorgung in Schwaben. Abschlussbericht Oktober 1996 – Dezember 2000. Augsburg: Eigendruck.
  • Thorenz, A. (2006): Case Management zur Optimierung der sektorenübergreifenden Versorgung im Gesundheitswesen. Frankfurt a.M.: Lang.
  • von Reibnitz, Ch. (2009): Case Management: praktisch und effizient. Heidelberg: Springer.
  • Wissert, M. (2001): Unterstützungsmanagement als Rehabilitations- und Integrationskonzept bei der Versorgung älterer, behinderter Menschen. Aachen: Karin Fischer.
  • Zieres, G./Weibler, U. (2011): Case Management. Einsatzmöglichkeiten – Anwendungsfelder – Praxisbeispiele. Potsdam: Iatros.

 

Literatur im Kontext von CM

  • Boskamp, P. (1996) Das Konzept des Sozialen Netzwerkes – Anwendungsmöglichkeiten im Kontext von Führen und Leiten in Organisationen. In Boskamp, P./Knapp, R. (Hrsg.): Führung und Leitung in sozialen Organisationen. S. 161-198. Neuwied: Luchterhand.
  • Bullinger, H./Nowak, J.(1998) Soziale Netzwerkarbeit. Eine Einführung. Freiburg i.Br.: Lambertus.
  • Gehrmann, G./Müller, K.D. (1993) Management in sozialen Organisationen. Regensburg: Walhalla.
  • Gromann, P. (2001) Integrierte Behandlungs- und Reha-Planung. Ein Handbuch zur Umsetzung des IBRP (Psychosoziale Arbeitshilfen 17). Bonn: Psychiatrie
  • Herriger, N. (2002) Empowerment in der Sozialen Arbeit: eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer
  • Höhmann/Müller-Mundt/Schulz (1999) Qualität durch Kooperation. Gesundheitsdienste in der Vernetzung. Mabuse-
  • Kauder, V. (1998) Personenzentrierte Hilfen in der psychiatrischen Versorgung. (Psychosoziale Arbeitshilfen; 11). Bonn: Psychiatrie-.
  • Keupp, R./Röhrle, B. (1987) Soziale Netzwerke. Frankfurt/Main: Campus.
  • Szathmary, B. (1999) Neue Versorgungskonzepte im deutschen Gesundheitswesen. Disease und Case Management. Neuwied: Luchterhand.